17.10.2020

Einsatz am Güterbahnhof Gelsenkirchen Horst

Am Freitag, 16.10.2020 um 13:55 Uhr wurde durch die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen ein THW-Fachberater angefordert.

Seit dem Vormittag war die Feuerwehr am Güterbahnhof Gelsenkirchen Horst an der Stadtgrenze zu Gladbeck im Einsatz. Der Grund für den Einsatz war ein undichter mit Flüssiggas beladener Kesselwagen. Zur Unterstützung bei diesem Gefahrguteinsatz war über das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem der chemischen Industrie (TUIS) die Werkfeuerwehr Chemiepark Marl vor Ort. Durch die Werkfeuerwehr wurde das Umpumpen in Ersatzkesselwagen vorbereitet, da dieser Vorgang vermutlich bis in die Morgenstunden des 17.10.2020 andauern würde, wurde die Ausleuchtung der Einsatzstelle erforderlich. Diese Aufgabe sollte durch das THW übernommen werden. Gemeinsam mit der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr Gelsenkirchen besichtigte der THW-Fachberater die Einsatzstelle, die auszuleuchten Bereiche, die Zufahrt zur Einsatzstelle und Sicherheitszonen wurden gemeinsam festgelegt. Danach erfolgte die Alarmierung der THW-Einheiten Zugtrupp (ZTr), Fachgruppe Nofallversorgung und Notinstandsetzung (FGr-N) und Bergungsgruppe-Einsatzgerüstsystem (B-EGS). Während die Werkfeuerwehr das Equipment zum Umpumpen und eine mobile Gasfackel in Stellung brachte und die THW-Einsatzkräfte das Ausleuchten mit dem Lichtmast von Gerätekraftwagen II (GKW II), Lichtmast-Anhänger, Flächenleuchten und Scheinwerfern vorbereiteten, mussten aus Sicherheitsgründen Anwohner im Gladbecker Stadtgebiet ihre Wohnungen verlassen. Nach Abschluss der Evakuierung der Anwohner und dem Aufbau der Gerätschaften durch die Werkfeuerwehr und THW wurde mit dem Umpumpen des Flüssiggases begonnen. Die Einsatzstelle wurde hierbei dauerhaft durch installierte Gaswarngeräte der Werkfeuerwehr überwacht. In der Nacht erfolgte eine Ablösung der bisher eingesetzten THW-Kräfte durch weitere Helfer des Ortsverbandes. Gegen 07:00 Uhr war das Umpumpen des Gefahrstoffs soweit abgeschlossenen, das nur noch eine Restmenge über die mobile Gasfackel abgeführt wurde. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Beleuchtungsausstattung wurde zurückgebaut und auf den Fahrzeugen verlastet. Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Ortsverband war dann nach fast 24 Stunden Einsatzdauer der Beleuchtungseinsatz für den THW Ortsverband Gelsenkirchen beendet. 


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